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Rund um die Premiumwege
22. Juli 2010
Vitaltour „Hahnenbachtal“ am 10. Juli 2010 feierlich eröffnet
Am 10. Juli 2010 war es endlich soweit. Nach langer Vorbereitungszeit wurde die Vitaltour „Hahnenbachtal“ eröffnet. Die Gäste aus der umliegenden Umgebung waren trotz der tropischen Temperaturen gekommen, um den neuen Premiumwanderweg zu erleben. Bürgermeister Georg Dräger eröffnete die Feierlichkeit.
Frau Meinhard, die Geschäftsführerin der Naheland-Touristik GmbH nahm die Eröffnung zum Anlass, auf die für die Wanderer attraktiven Angebote in der Region hinzuweisen. Das Land Rheinland-Pfalz fördere die 10 Vitaltouren im Naheland mit 70 % der zuschussfähigen Kosten. Alleine für die Vitaltour Hahnenbachtal seien bislang 22.500 € verwandt worden.
Die Beschilderung der Vitaltouren erfolgte nach den Markierungsrichtlinien des Wanderwege-Leitfadens Rheinland-Pfalz.
Sodann begann die Wanderung. Etwa 20 Minuten durch den Wald hinunter zum Hotel Forellenhof in Rudolfshaus wurden gemeistert, bis schließlich kühle Getränke und eine kleine Stärkung von Herrn Weckmüller (Forellenhof) angeboten wurde.
Dort überreichte Frau Meinhard zusammen mit Herrn Achim Laub, Koordinator für den Saar-Hunsrück-Steig, Bürgermeister Dräger die Zertifizierungsurkunde des Deutschen Wanderinstituts e.V. Gleich 81 Erlebnispunkte bekam die Vitaltour und gehört somit zu den besten Premiumwanderwegen in Rheinland-Pfalz.
Frau Meinhard zitierte aus dem Schreiben von Klaus Eber, dem 1. Vorsitzenden des Deutschen Wanderinstitutes e.V. :
„Die Markierung ist mit Liebe und Sachverstand durchgeführt worden und garantiert das sichere Auffinden des Weges in beide Laufrichtungen.
Das Potential der Landschaft wird hier optimal in Szene gesetzt. Die abwechslungsreiche Natur bietet viele reizvolle Aspekte. Hinzu kommen die kulturhistorischen Höhepunkte, vor allem die beeindruckende Schmidtburg.“.
„Das ist wirklich ein ganz toller Steig.“, so Achim Laub.
Frisch gestärkt wurde die Wanderung fortgesetzt. Vorbei an der Ruine Schmidtburg, dem Wassererlebnispfad und der Ruine Hellkirch.
Bei über 30 Grad im Schatten waren die zwei Getränkestationen mit gekühlten Getränken für die Wanderer eine wohltuende Abkühlung.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Am Ende der Strecke konnten sich die Gäste bei einer Gulaschsuppe stärken. So mancher war froh, sich nach ca. 9,5 km auf den Bänken am Besucherbergwerk Herrenberg ausruhen zu können.
Die längste Zeit der Strecke wurde im schattigen Wald zurückgelegt. Dabei war es bei diesen Temperaturen äußerst angenehm, am Rande des Hahnenbaches zu sein.
Unberührte Natur und herrliche Stille zeichnen diesen Premiumwanderweg aus.
Eine abwechslungsreiche Streckenführung, zwei Gastronomiebetriebe und ein Kulturerlebnis im Überfluss machen den Weg zugleich noch informativ.
Geführte Wanderungen werden in regelmäßigen Abständen vom zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Michael Brzoska (Tel. 06544 / 9520) angeboten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.saar-hunsrueck-steig.de.
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23. Juni 2010
Neu eröffnet: Premiumweg P9 - Wacholderpfad im Werratal
Der Naturpark Meißner-Kaufunger hat das Wandergebiet Roßbach-Dohrenbach-Ellingerode-Bilstein im vergangenen Jahr überarbeitet und das Wegenetz von rund 60 auf 40 km reduziert. Kernstück ist nun der Premiumweg P9 „Wacholderpfad Rossbach“: Hier wurden insgesamt 294 Wegweiser an rund 100 Eichenpfosten montiert, vier Wanderinfopunkte und eine Brücke wurden gebaut sowie ein Flyer zum neu strukturierten Wandergebiet erstellt.
Der Wacholderpfad Roßbach ist ein Rundwanderweg von 12 km Länge, mit einigen Abkürzungsmöglichkeiten. Das Deutsche Wanderinstitut hat ihn nach strengen Kriterien mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet. Er zählt nicht nur zu den schönsten Wanderwegen im
Naturparkgebiet sondern rangiert auch unter den besten Wegen Hessens. Wacholderheiden prägen den P9, der die fünf Teilgebiete des Naturschutzgebietes „Kalkmagerrasen bei Roßbach“ verbindet. Eine Fülle an Naturschönheiten - Pflanzengesellschaften mit etlichen seltenen Arten wie geschützte Orchideen - sind hier zu finden.
Anfang Mai zeigt sich der Weg als prächtiger „Kirschblüten“-Pfad, zwei Wochen später präsentiert sich das inselartig auftretende „Dreizähnige Knabenkraut“ hier im wohl größten hessischen Vorkommen.
Ein Großteil des Weges verläuft durch Offenland mit kleingliedrig angelegten, extensiv genutzten Wiesen und Äckern. Nach der Leuchtkraft der Rapsfelder folgt die Farbenfreude der Mohn- und Kornblumensäume am Rand der Felder. Auch die Tierwelt ist mit einer großen Zahl an seltenen und gefährdeten Arten vertreten. Die Offenhaltung der Landschaft wird mit regelmäßiger Beweidung durch Schafe sichergestellt. Auf Grund der herausragenden Artenvielfalt und der landesweit bedeutenden Artenausstattung ist das Naturschutzgebiet auch als FFH-Gebiet (Flora-Fauna- Habitat) Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“. Herrliche Ausblicke weit in die Landschaft krönen diese Wanderung. Ein besonderes Naturphänomen stellt die Versickerung des „Verlorenen Baches“ dar. Hier verschwindet ein Bach im Erdboden, ohne dass bisher bekannt ist, ob und wo das Wasser wieder zutage tritt. Wissenschaftlich bezeichnet man solche Versickerungsstellen als Bachschwinde oder Ponor. Die Gesamtlänge der verschlossenen und nicht zugänglichen sehr flachen „Roßbachponorhöhle“ beträgt 25,3 Meter bei einer Tiefe von 7,20 Meter. Ein seltener Bewohner der Höhle ist der Höhlenflohkrebs.
Um das Deutsche Wandersiegel zu erlangen, bedarf ein Weg besonderer Ziele und vieler Höhepunkte. 34 Kriterien helfen, jeden Kilometer anhand von 200 Merkmalen zum Wegeformat, zur Landschaft, ihren kulturellen Sehenswürdigkeiten und zivilisatorischen Barrieren, zum Wanderleitsystem und zu den Makrostrukturen des Umfeldes zu bewerten. Die Beurteiler erfassen möglichst viele Aspekte des Wandererlebnisses, belohnen schmale Pfade und schöne Aussichten.
Fotos: Naturpark Meißner-Kaufunger Wald; Werratal Tourismus Marketing GmbH
Weitere Informationen:
Naturpark Meißner-Kaufunger Wald, Wolfteroder Straße 4a, 37297 Berkatal-Frankershausen, Tel.: 05651 952125, E-Mail: info@naturparkmeissner.de, Internet: www.naturparkmeissner.de
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07. Juni 2010
Seltene Pflanzen
Der Weg *P4* "Hessische Schweiz" startet
in Hitzelrode und ist ein Weg spektakulärer Ausblicke und seltener Pflanzen (15,5 km/5 Std.). Der Weg bietet 625 Höhenmeter und gilt als eine der schönsten Touren Hessens. Das Gebiet ist Teil des Europäischen Schutzgebietsnetzes "Natura 2000" und ein wichtiges Bindeglied im Biotopverbund "Grünes Band". Märzenbecher,
Waldgoldstern, Seidelbast, Seggenarten, Anemonen, Maiglöckchen und Bärlauch erfreuen den Wanderer im Frühjahr. Auf der Gobert blühen im Sommer Wildkräuter, die seltene Türkenbundlilie, Laserkraut, Tausendgüldenkraut und viele besondere
Orchideen. Geologische Sehenswürdigkeiten der Tour sind Wolfstisch, Pferdeloch, Salzfrau, Hörne und Silberklippe.
Fotos: Werratal Tourismus Marketing GmbH
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17. Mai 2010
Pauschalangebot für die Rhöner Extratouren
Das Infozentrum Rhön in Oberbach hat jetzt in Kooperation mit dem Berggasthof Dreistelzhof ein Wanderpauschalangebot herausgegeben, das es dem Wanderer ermöglicht, verschiedene Extratouren zu erwandern, ohne sein Urlaubsquartier zu wechseln. Die Wirtsleute bringen die Gäste am Morgen oder am Nachmittag je nach Wunsch zu einem Einstiegspunkt entlang einer Tour und holen sie nach der Wanderung wieder dort ab. Außer dem Hol- und Bringservice sind in dem Arrangement 3 Ü/HP im Dreistelzhof sowie die Streckenbeschreibungen und ein Erinnerungspräsent enthalten. Das Angebot ist buchbar ab € 169 direkt im Gasthof oder imInfozentrumRhön
Rhönstr. 97
97772 Wildflecken
Tel. 09749-91220
tourismus@rhoen-saale.de
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10. Mai 2010
Am 15. Mai wird die Wandersaison am Liebesbankweg eröffnet
Zur offiziellen Saisoneröffnung des Liebesbankweges - dem ersten Premiumwanderweg im Harz und in Niedersachsen - lädt die HAHNENKLEE tourismus marketing gmbh am 15. Mai alle großen und kleinen Wanderfreunde recht herzlich zu einer aussergewöhnlichen Wanderung mit vielen Rätseln und tollen Preisen ein. Die geführte Wanderung beginnt um 14.00 Uhr auf dem Großparkplatz an der Stabkirche am „Tor der Liebe“.
Erkunden Sie beim Rätsellösen einen der schönsten Wanderwege im Harz und freuen sich auf kleine Überraschungen. Auf dem 7 Kilometer langen Rundwanderweg kommt jeder Wanderfreund auf seine Kosten. Doch aufgepasst, je höher der Hochzeitstag desto schwieriger das Rätsel. Die finale Frage erwartet Sie an der Kronjuwelenhochzeits-Bank. Seien Sie schnell, geben Sie die richtige Antwort und Ihr Wissen wird belohnt werden.
Sie haben Lust bekommen zu wandern? Dann rein in die Wanderstiefel und auf nach Hahnenklee-Bockswiese. Starten Sie mit dem Liebesbankweg durch und erkunden Sie weitere schöne Wanderwege rund um unseren Kurort.
Weitere Informationen erteilt die Tourist-Information der HAHNENKLEE tourismus marketing gmbh unter Telefon 05325/51040 oder über das Internet unter www.hahnenklee.de
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19. April 2010
Unterwegs auf Top-Rundrouten: Premiumwanderwege im Werratal
Die neun Premiumwege im nordhessischen Werratal bieten Wandervergnügen mit Qualitätsgarantie. Sie sind zwischen 7 und 22 km lang, tragen das Siegel des Deutschen Wanderinstitutes und beginnen an Wanderparkplätzen oder ÖPNV-Haltestellen. Die attraktiven Halb- und Ganztagestouren zählen zu Hessens Top-Rundwegen: Im Frühjahr 2009 erhielten sechs Wege des Werratals bei der Punktevergabe im Rahmen der Qualifizierung von insgesamt 30 hessischen Wegen hervorragende Bewertungen: So belegten zum Beispiel die Routen „P2 Meißnerland“, „P4 Hessische Schweiz“ und „P8 Heiligenberg“ die Plätze zwei bis vier.
Bezeichnend für die Premiumwege im Werratal sind atemberaubende Ausblicke, eine außergewöhnliche Flora und Fauna und geologische Raritäten. Wald, Wasser und Mittelgebirge prägen die Flusslandschaft. Naturnahe Pfade führen zu Blocksteinmeeren, seltenen Orchideen, Burgen und Aussichtstürmen. Eingebettet ins Werratal ist der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald mit dem Hohen Meißner - mit 754 Metern die höchste Erhebung dieser Urlaubsregion. Hier hat Frau Holle ihre sagenhafte Heimat.
Weitere Informationen: Werratal Tourismus Marketing GmbH, Niederhoner Str. 54, 37269 Eschwege, Tel. 05651 992330, E-Mail: info@urlaub-werratal.de, www.urlaub-werratal.de
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15. März 2010
„Nur die Liebe zählt“ mit Kai Pflaume in Hahnenklee
Am Donnerstag, den 11. März 2010 drehte sich in Hahnenklee alles um das Thema „Liebe“. Ein Harzer Pärchen, das sich auf einer besonderen Parkbank kennengelernt hatte, wählte den Liebesbankweg in Hahnenklee als besondere Kulisse für ihre Liebesgeschichte. Nach einigen romantischen Drehmomenten auf verschiedenen Bänken des Premiumwanderweges ging es dann in die Stabkirche Hahnenklees. Hier erwartete das Pärchen ein Herz aus 4000 verschiedenen Blumenarten, mit dem die Stabkirche den perfekten Rahmen für ein Liebesgeständnis der besonderen Art bot. Die Sendung wird voraussichtlich Ende März ausgestrahlt. Den genauen Termin geben wir Ihnen frühzeitig bekannt03. März 2010
Saisoneröffnung des Liebesbankweg 15. Mai 2010
Der Beginn der Wandersaison am Liebesbankweg wird jedes Jahr am Samstag nach Himmelfahrt eröffnet. Feiern Sie mit uns ein romantisches Festprogramm. Besuchen Sie die Bank, die zu Ihrem Hochzeitsjahr passt und lassen Sie sich einen Moment nieder um Rast zu machen und um die gemeinsame Zeit Revue passieren zu lassen. Und wer noch nicht verheiratet ist, der besucht einfach die Verlobungs-, oder Hasch-mich-Bank. Der erste Premiumwanderweg in Niedersachsen und im Harz präsentiert sich von seiner schönsten Seite.04. November 2009
Premiumwege P5 und P6 im Werratal eröffnet
Im Werratal wurden zwei weitere Premiumwanderwege im östlichsten Zipfel des Werra-Meißner-Landes eröffnet. Beide Rundtouren überschreiten die frühere innerdeutsche Grenze und begleiten somit einen Teil des Grünen Bands mit seiner artenreichen Flora und Fauna.
Der Premiumweg P 5 führt auf 9 Kilometern von der Renaissancestadt Wanfried zunächst zum Rittergut Kalkhof, auf dem 1945 das „Whisky-Wodka-Abkommen“ einen hessisch-thüringischen Gebietsaustausch besiegelte, mit dem der Verlauf einer wichtigen Zugverbindung durchgängig amerikanisch besetzt wurde. Durch das Tal des Glatterbaches führt der Weg dann in den sagenumwobenen Elfengrund zu einem kleinen Wasserfall, für den extra eine Aussichtskanzel gebaut wurde. Buchstäblicher Höhepunkt ist der jederzeit zugängliche Aussichtsturm auf dem Plessefelsen, von dem man einen weiten Blick genießen kann, u.a. zum Heldrastein.
Der Heldrastein ist Namensgeber für den P6, der vom hessischen Örtchen Heldra auf historischen Pfaden zum gleichnamigen thüringischen Berg und Aussichtsturm führt. Aber schon auf dem Weg dorthin durch die Werraauen und durch das Naturschutzgebiet Frankenloch, ergeben sich immer wieder Panoramablicke. Der Weg geht dann oberhalb der Felskante entlang und später auf dem früheren Kolonnenweg nach Großburschla und durch die Werraaue mit Blick auf die Treffurter Burg Normannstein nach Heldra zurück. Dieser Rundweg ist 12 km lang.
Beide Rundwege sind über Zuwege auch vom Werra-Burgen-Steig, der P6 auch vom Barbarossaweg erreichbar.
Mit den beiden neuen Wegen verfügt das Werratal nun über 8 zertifizierte Premiumwege.
Weitere Informationen: Werratal Tourismus Marketing GmbH, Niederhoner Str. 54, 37269 Eschwege, Tel. 05651 992330, E-Mail: info@urlaub-werratal.de, www.urlaub-werratal.de
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05. Oktober 2009
Eröffnung des Warndt-Wald-Weges

3. Premiumweg in der Region Saarbrücken
Das Saarland hat sich mit seinem reichen Angebot an Premiumwegen einen Namen gemacht. Die Region Saarbrücken eröffnet am Sonntag, den 11. Oktober 2009 ihren dritten Premiumweg in diesem Jahr.
Die Premiumwege der Region Saarbrücken sind von der Landeshauptstadt Saarbrücken aus gut und schnell erreichbar, auch mit dem ÖPNV. Damit entsteht ein attraktives Angebot zur Verbindung von Stadt und Land, von Kultur und Natur. Ausschlafen, gemütlich frühstücken, eine ausgedehnte Halbtageswanderung und anschließend noch ein kurzer Stadtbummel oder ein außergewöhnliches Abendessen in einem ausgewählten Restaurant der Region, das ist die Idee der Premiumwege Region Saarbrücken. Das Nachbarland Frankreich ist dabei oft in Sichtweite und scheint nur einen Steinwurf entfernt.
Am 11. Oktober beginnt die Eröffnung des Warndt-Wald-Weges um 10.00 Uhr am Jagdschloss Karlsbrunn in Großrosseln-Karlsbrunn.
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24. September 2009
Hochrhöntour auf der TourNatur in Düsseldorf mit dem 2. Platz ausgezeichnet
Bei der Wahl von „Deutschlands schönstem Wanderweg 2009“ der Fachzeitschrift Wandermagazin wurde die Rhön mit der Extratour „Hochrhöntour“ in der Kategorie „Touren“ mit dem zweiten Platz ausgezeichent. Lukas Meindl, Chef des größten deutschen Schuhherstellers Meindl-Shoes, übereicht während der Messe Tour Natur in Düsseldorf Mandy Heidinger, Roland Frormann und Geerd Müller die vom Wandermagazin verliehene Auszeichnung. Lediglich die Wandertour „Doppelter Boitzenburger“ erhielt von der Jury mehr Punkte und belegte somit Platz 1.
Die drei Touristiker aus der Rhön sehen in dieser Auszeichnung die Bestätigung der letztjährigen Bemühungen: „Wir haben vor drei Jahren mit dem Weitwanderweg „Der Hochrhöner“ ein Flaggschiff installiert um die Wanderer auf die Region aufmerksam zu machen. Die 20 „Extratouren“ sind unsere Premiumwege, die der Wanderer jeweils an einem Tag laufen kann. Mit diesen Angeboten möchten wir den Gästen die Vielfalt der Rhön zeigen und Sie zum Wiederkommen bewegen“ so die Vertreter der bayerischen, hessischen und Thüringer Rhön
Bei der Wahl galt es für Chefredakteur Michael Sänger und vier Tourenscouts, 26 Routen- und über 100 Touren-Nominierungen zu begutachten. Bei den Routen gewann der Saar-Hunsrück-Steig Platz 2 und 3 der Routen belegen der Sauerland-Höhenflug und der Westweg. Bei den Touren finden sich auf Platz 1 der „Doppelte Boitzenburger“ und die Via Adrina auf den Platz 3. Bis Juni 2009 konnten Leser des Wandermagazins, touristische Anbieter sowie Vereine ihre Favoriten nominieren.
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21. September 2009
Saar-Hunsrück-Steig wird „Deutschlands Schönster Wanderweg 2009“ in der Kategorie Routen

Die Erfolgsgeschichte des Saar-Hunsrück-Steigs setzt sich fort:
Nachdem er im Juni 2009 mit einem spektakulären Ergebnis vom Deutschen Wanderinstitut in Marburg neu zertifiziert worden ist und im Juli Mitglied der „Top-Trails of Germany“ wurde, steht nun der nächste Höhepunkt bevor: Er wird „Deutschland schönster Wanderweg 2009“ in der Kategorie Routen (Weitwanderwege). Die Vorstandsvorsitzende des Naturparks Saar-Hunsrück, die Merzig-Waderner Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, der Trier-Saarburger Landrat Günther Schartz konnten mit großer Freude diesen Erfolg verkünden.Eine bundesweite Jury aus Fachleuten unter Leitung von Michael Sänger, dem Chefredakteur der Zeitschrift „Wandermagazin“, hat sich nach genauer Prüfung der 26 Bewerbungen einmütig für den Saar-Hunsrück-Steig als Sieger entschieden. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen der „Sauerland-Höhenflug“ und der „Westweg“ im Schwarzwald. Die offizielle Preisverleihung erfolgt am Samstag, dem 5. September um 11.00 Uhr auf der Wander- und Trekkingmesse „TourNatur“ in Düsseldorf durch Lukas Meindl, Chef des größten deutschen Schuhherstellers Meindl-Shoes aus dem bayerischen Kirchanhöring.
Folgende Gründe haben zur Entscheidung der Jury geführt:
- Der Saar-Hunsrück-Steig hat mit einer exzellenten Qualitätssicherung deutschlandweit Maßstäbe für allerhöchste Wanderqualität bei Fernwanderwegen gesetzt.
Der Saar-Hunsrück-Steig verfügt mit dem Projektbüro in Losheim am See über eine professionelle Struktur. Die Hotline ist an 365 Tagen im Jahr mit kompetentem Personal besetzt.
In der Erlebnisdichte liegt der Saar-Hunsrück-Steig nach der Zertifizierung durch das Deutsche Wanderinstitut mit weitem Abstand vor allen anderen deutschen Fernwanderwegen. Mit der Steigerung von 47 auf 58 Erlebnispunkte hat der Steig eine bisher nicht für möglich gehaltene Punktzahl in der Kategorie der Fernwanderwege erreicht.
Sein Alleinstellungsmerkmal ist vor allem der ganz besonders hohe Anteil an Naturwegen. Er ist europaweit der einzige Fernwanderweg, der zu mehr als 70 % Naturwege und Pfade aufweist und unter 4 % Asphaltanteil auf 184 km Gesamtlänge hat.
Einzigartig sind auch der Abwechslungsreichtum und die erlebnisorientierte Streckenführung des Saar-Hunsrück-Steigs.
Maßstäbe setzt der Saar-Hunsrück-Steig auch in der durchgehenden und einheitlichen Gastgeberbeschilderung und perfekt ausgeschilderten Zuwegungen zu den Gastgebern.
Bisher haben sich 38 Betriebe in den 13 Kommunen am Saar-Hunsrück-Steig als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifizieren lassen. Weitere 20 werden noch im Jahr 2009 hinzukommen.
Eine Innovation ist der Wanderbus zwischen Orscholz und Nonnweiler. Eine Ausweitung entlang des ganzen Steigs ist ab 2010 geplant.
Die neue Homepage www.saar-hunsrueck-steig.de ist modern, informativ und nutzerfreundlich. Hinzu kommt eine umfangreiche Produktpalette für die Wanderer. Ein weiteres Plus: Die „Traumschleifen Saar-Hunsrück“, zertifizierte Premium-Rundwanderwege in der Region rund um den Steig. Mit den Traumschleifen Saar-Hunsrück werden ebenfalls bundesweit Maßstäbe für höchstes Wanderniveau in der Fläche gesetzt. Zur Wandermesse TourNatur sind bereits 44 Traumschleifen im Angebot.
Schlegel-Friedrich betonte die bedeutende Rolle des im Jahr 2007 eröffneten Saar-Hunsrück-Steigs für den Tourismus in der Region. „Mit mehr als 100.000 Wanderern im Jahr 2008 war der Steig aufgrund seiner hohen Qualität von Beginn an ein echtes Erfolgsprodukt. Hotels, Pensionen, Gastronomen aber auch Handel und Dienstleister haben von der starken Nachfrage profitiert. Die Wertschöpfung zum Nutzen unserer Region wurde und wird nachhaltig gesteigert“.
„Neben diesen positiven ökonomischen Effekten wird die Lebens- und Freizeitqualität der hier lebenden Menschen durch den Steig und vor allem auch die Traumschleifen aufgewertet“, so Landrat Günther Schartz.
Schartz dankte insbesondere dem Projektbüro in Losheim am See, sowie dem Naturpark Saar-Hunsrück als Projektträger, den Bürgermeistern und Touristikern der am Projekt beteiligten Kommunen, den Grundstückseigentümern, Forstverwaltungen, Tourismusmarketingorganisationen der Länder und Regionen, den Wegewarten und allen Akteuren für ihre engagierte Projektarbeit zugunsten eines grenzenlosen Wandervergnügens auf dem Saar-Hunsrück-Steig und den Traumschleifen.
Das Urteil der Jury:
Die Stille in der Mitte
Der Saar-Hunsrück-Steig, jüngst mit der höchsten, jemals für einen Weitwanderweg ermittelten Erlebnisqualität als herausragend eingestuft und mit dem Deutschen Wandersiegel als Premiumwanderweg zertifiziert, ist ein wahrhaft unikates Wandervergnügen. Obschon im Herzen Deutschlands, zwischen Rhein-Main- und Rhein-Ruhrgebiet, gelegen, im Flüsseviereck von Saar, Mosel, Rhein und Nahe, bietet er Stille pur.
Der 184 km lange Weitwanderweg bietet drei Start- und Zielorte: Das antike Trier, die Porzellanmetropole Mettlach an der Saar oder die Edelsteinhauptstadt Deutschlands an der Nahe, Idar-Oberstein. In Kell am See gabeln sich die Äste des Weitwanderweges. Es ist ein Spiel mit den Elementen der Natur. Gekonnt schlängelt sich der nahezu durchgängig auf natürlichem Untergrund ausgewiesene Weg durch die vielen Bachtäler des Saarländer Hochwaldes oder des Hunsrücks. Ein Rauschen und Gurgeln begleitet den Wanderer. Dazwischen rauscht und raunt der Wald. Immer wieder beglückt der Steig mit Aussichtskanzeln (z.B. Mörschieder Burr, Kirschweiler Festung oder Cloef), mit Aussichtstürmen (tz.B. Wildenburg, Erbeskopf, Kell am See oder Grimburg) und traumhaften Passagen durch einsame Wiesentäler, über den Kamm der Dollberge, den gigantischen Ringwall von Otzenhausen oder durch den sensationellen Ortelsbruch bei Morbach.
Gibt es einen Weg, der Einsamkeit vermittelt und doch Nähe zur Zivilisation garantiert? Der Saar-Hunsrück-Steig ist so einer. Von überall gibt es Zubringerwege in und von den Orten am Steig. Beispiellos sind die nützlichen Einkehr- und Übernachtungshinweise immer dort, wo die Zubringerwege in den Steig münden. Vorbildlich ist die Wegweiserdichte. Jeder Wegweiser ist mit GPS-Koordinaten eindeutig definiert, über die an den Halterungen befestigte Servicenummer kann man on tour telefonisch Rat und Tat einholen. Etwa bei der Frage nach der nächstgelegen Bushaltestelle, oder der Klärung der Übernachtungsfrage und der Organisation von Hol- und Bringdiensten.
Herausragend sind die Markierungsdichte und das Angebot wahrhaft einladender Picknick- und Rastplätze. Sinnenbänke belohnen an den aussichtsreichsten Stellen den Wanderer und verführen zum Schauen und Horchen. Von der waschechten Almhütte zum idyllisch gelegenen Stausee, vom Geopark zum Wildpark, vom antiken Atrium zur Edelsteinschleiferei, von der Porzellanmanufaktur zum keltischen Ringwall und von der einsamen Höhenburg zur nördlichsten römischen Kaiserresidenz – der Saar-Hunsrück-Steig ist reich an kulturellen Trümpfen.
An- und Abreise mit der Bahn sind gegeben. Anreise mit dem Schiff bis Mettlach oder Trier? Könnte man machen. Selbst die Anreise mit dem Flugzeug (Flughafen Hahn) ist eine Option. Auch Tages- oder Zwei- und Dreitageswanderungen auf dem Saar-Hunsrück-Steig lassen sich bequem mit Bus und Bahn absolvieren.
Er ist jüngst Mitglied der TopTrails of Germany geworden und hat das Zeug, einer der beliebtesten Weitwanderwege Deutschlands zu werden.
Er ist das Kind zweier Bundesländer, Rheinland-Pfalz und Saarland. Er quert den Naturpark Saar-Hunsrück und den höchsten Gipfel in Rheinland-Pfalz, den 816 m hohen Erbeskopf.
Er ist ein Ganzjahresweg. Will heißen, egal welche Jahreszeit und welches Wetter – der Saar-Hunsrück-Steig ist immer prickelnd, auf jedem Kilometer spannend und facettenreich und vor allen Dingen: immer anders!
Einhelliges Urteil der Jury: Famoser Weg, der Lust auf mehr macht!
Infos:
Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
Zum Stausee 198
66679 Losheim am See
Tel. 06872/9018100
info@saar-hunsrueck-steig.de
www.saar-hunsrueck-steig.de
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27. August 2009
Biosphärenfest des Biosphärenreservates Bliesgau an der Kirkeler Tafeltour rund um die Kirkeler Burg
Mehrere tausend Besucher fanden am vergangenen Sonntag den Weg zum sechsten Biosphärenfest rund um die Kirkeler Burg. Die Wanderer auf dem Premiumwanderweg Kirkeler Tafeltour hatten an diesem Wochenende die Qual der Wahl bei den zahlreichen kulinarischen Angeboten aus dem Biosphärenreservat Bliesgau, die ihnen zur Mittagsrast oder zum Kaffee angeboten wurden.
Mit der nunmehr sechsten Auflage des Biosphärenfestes hat die Veranstaltung, schon fast etwas Traditionelles. Doch war bei diesem Mal alles ein bisschen anders, alles ein bisschen größer, alles ein bisschen gewichtiger. Der Grund dafür ist schnell genannt: Zum ersten Mal präsentierte sich die Biosphäre Bliesgau als echtes, von der Unesco anerkanntes Reservat. Am Nachmittag übergab Gertrud Sahler vom deutschen Unesco-Nationalkomitee ganz offiziell die Anerkennungsurkunde an Ministerpräsident Peter Müller.
Doch schon am frühen Morgen hatte das große Fest auf und an der Kirkeler Burg mit offizieller Beteiligung seitens der Landesregierung begonnen. Umweltminister Stefan Mörsdorf hatte es sich nicht nehmen lassen, die Veranstaltung zusammen mit Landrat Clemens Lindemann, Herbert Kessler, dem Vorsteher des Biosphärenzweckverbandes und Bürgermeister von Mandelbachtal, Kirkels Bürgermeister Frank John und anderen Vertretern des öffentlichen Lebens zu eröffnen. An Lob für das zurückliegende Engagement und an perspektivischen Ausblicken nach der Anerkennung mangelte es den Rednern dabei nicht. So nannte Frank John den neuen Status als Biosphärenreservat eine Verpflichtung für alle, Clemens Lindemann betonte die Bedeutung der Vermarktung regionaler Produkte als eine der Kernaufgaben der Biosphäre.
Abseits der offiziellen Feierlichkeiten waren es aber vor allem die Angebote aus der Biosphäre, die die mehreren Tausend Besucher über den ganzen Tag hinweg anlockten und faszinierten. Inhaltlich gefasst als Teil der Biosphäre boten Erzeuger ihre Produkte aus dem ganzen Bliesgau an, von der Ölmühle bei Einöd bis hin zu leckeren Marmeladen von Lore Stolz aus Niederwürzbach. Die zeigte sich hoffnungsvoll mit Bezug auf den erwarteten Impuls durch die Anerkennung durch die Unesco. "Ich wünsche mir, dass uns diese Anerkennung nach vorne bringt, dass ein Umdenken stattfindet und die Leute erkennen, dass es nicht immer sinnvoll ist, Waren von weit weg zu kaufen, wenn man das Gute doch so nah hat." Und noch etwas zeigte das Biosphärenfest nachdrücklich und abseits eines auch wirtschaftlichen Interesses am Einklang mit der Kulturlandschaft Bliesgau: Zahlreiche Institutionen, Verbände und Vereine präsentierten sich mit ihren Aktivitäten beim Fest und belegten so die Wahrnehmung von Umweltminister Stefan Mörsdorf. "Wir sind in der Biosphäre enger zusammengerückt."
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10. August 2009
Neuzertifizierung des Saar-Hunsrück-Steigs setzt bundesweit Maßstäbe in Erlebnisdichte und Qualität der Gastgeber
Der Saar-Hunsrück-Steig zwischen Mettlach-Orscholz, Trier und Idar-Oberstein ist mit einem spektakulären Ergebnis vom Deutschen Wanderinstitut in Marburg neu zertifiziert worden. Dessen Vorsitzender Klaus Erber hat am 3. Juli 2009 der Vorstandsvorsitzenden des Naturparks Saar-Hunsrück, der Merzig-Waderner Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, dem Trier-Saarburger Landrat Günther Schartz, im Hunsrückhaus in Thalfang am Erbeskopf das Deutsche Wandersiegel für den neu zertifizierten Weg überreicht.
Der Saar-Hunsrück-Steig hat sich seit seiner Eröffnung im Mai 2007 zu einer deutschlandweit beachteten Erfolgsgeschichte mit hoher Kundenzufriedenheit entwickelt. Um diesen Erfolg weiter auszubauen und langfristig zu entwickeln, haben unter Leitung des Projektbüros Saar-Hunsrück-Steig alle 13 Kommunen in einjähriger Arbeit die Qualität dieses bisher schon besten deutschen Fernwanderwegs signifikant gesteigert.
Diese Arbeit hat sich gelohnt, so Erber, denn der Weg weist jetzt durchgehend höchstes Niveau auf. Man sei erstaunt und erfreut zu erleben, wie es den Machern gelungen ist, einen schon guten Weg in diesem Ausmaß weiter zu verbessern. Damit habe man deutschlandweit Maßstäbe für allerhöchste Wanderqualität bei Fernwanderwegen gesetzt.
In der Erlebnisdichte liegt der Saar-Hunsrück-Steig nach Einschätzung von Erber jetzt und sicher auf lange Dauer mit weitem Abstand vor allen anderen deutschen Fernwanderwegen. Mit der Steigerung von 47 auf 58 Erlebnispunkte hat der Steig eine bisher nicht für möglich gehaltene Punktzahl in der Kategorie der Fernwanderwege erreicht.
Sein Alleinstellungsmerkmal ist vor allem der ganz besonders hohe Anteil an Naturwegen. Er ist europaweit der einzige Fernwanderweg, der zu mehr als 70 % Naturwege und Pfade aufweist und unter 4 % Asphaltanteil auf 184 km Gesamtlänge hat. Einzigartig sind auch der Abwechslungsreichtum und die erlebnisorientierte Streckenführung des Saar-Hunsrück-Steigs, der jetzt praktisch keine Schwachstellen mehr aufweist. Wer Ruhe und natürliche Stille auf Pfaden abseits der Zivilisation sucht, wer romantische Bachläufe, abwechslungsreiche Wälder, offene Wiesenlandschaften und spektakuläre Aussichten erleben möchte, der wird auf dem Saar-Hunsrück-Steig alles finden, was er sucht.
Maßstäbe setzt der Saar-Hunsrück-Steig aber auch in anderer Hinsicht: Die durchgehende und einheitliche Gastgeberbeschilderung und perfekt ausgeschilderte Zuwegungen zu den Gastgebern bieten den Wanderern höchsten Service. Die Gastgeber haben in den vergangenen 2 Jahren seit der Eröffnung viele Erfahrungen mit Wanderern aus Deutschland und Europa machen können und sich größtenteils sehr gut auf dieses Publikum eingestellt. Um dieses Niveau weiter zu erhöhen, haben sich bisher 38 Betriebe in den 13 Kommunen am Saar-Hunsrück-Steig als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifizieren lassen.
Eine weitere Dienstleistung ist der Wanderbus, der seit diesem Jahr entlang der ersten Abschnitte des Weges verkehrt. Er fährt von April bis Oktober jeden Samstag, Sonntag und Feiertag zweimal täglich hin und zurück zwischen Mettlach-Orscholz und Nonnweiler. Eine Ausweitung entlang des ganzen Steigs ist ab 2010 geplant.
Zu all diesen Angeboten hinzu kommen die Traumschleifen, zertifizierte Premium-Rundwanderwege rund um den Steig. Diese führen den Wanderern auf dem Steig immer wieder vor Augen, dass sie erst einen kleinen Teil des Premiumwandergebiets Saar-Hunsrück kennengelernt haben. Mit den Traumschleifen Saar-Hunsrück werden ebenfalls bundesweit Maßstäbe für höchstes Wanderniveau in der Fläche gesetzt.
Schlegel-Friedrich verwies in ihrer Ansprache auf die bedeutende Rolle des Saar-Hunsrück-Steigs für den Tourismus in der Region, „Mit mehr als 100.000 Wanderern im vergangenen Jahr war der Steig von Beginn an ein echtes Erfolgsprodukt. Hotels, Pensionen, Gastronomen aber auch Handel und Dienstleister haben von der starken Nachfrage profitiert. Die Wertschöpfung zum Nutzen unserer Region wurde nachhaltig gesteigert. Neben den positiven ökonomischen Effekten wird die Lebens- und Freizeitqualität der hier lebenden Menschen aufgewertet“, so die Vorstandsvorsitzende.
Ihr Stellvertreter Schartz äußert sich ähnlich optimistisch. „Wandern auf Premiumwegen ist deutschlandweit in den nächsten Jahren das touristische Wachstumsthema mit einem großen wirtschaftlichen Potential. Der Saar-Hunsrück-Steig und die Traumschleifen Saar-Hunsrück bieten die Chance für unsere Region, mit hochwertigem Wandertourismus in der Fläche deutschlandweit Maßstäbe zu setzen und sich als länderübergreifende touristische Region Saar-Hunsrück zu profilieren. Die Besonderheiten des Naturparks Saar-Hunsrück in ihrer einmaligen Kombination garantieren sowohl kultur- als auch naturinteressierten Wanderern ein exklusives Erlebnis. Die Menschen hier heißen Sie als liebenswerte Gastgeber herzlich willkommen“, so Schartz.
Er dankte insbesondere dem Projektbüro in Losheim am See, sowie dem Naturpark Saar-Hunsrück, den Bürgermeistern und Touristikern der am Projekt beteiligten Kommunen, den Grundstückseigentümern, Forstverwaltungen, Tourismusmarketingorganisationen der Länder und Regionen, den Wegewarten und allen Akteuren für ihre engagierte Projektarbeit zugunsten eines grenzenlosen Wandervergnügens auf dem neuen Premiumwanderweg.
Alle Touristikorganisationen der Region und das Projektbüro in Losheim am See stellen individuell Informationen zu An- und Abreise, Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie an den einzelnen Wegeabschnitten sowie Wanderpauschalen mit Gepäcktransfer und vieles mehr bereit.
Inzwischen bietet das Projektbüro eine umfangreiche Palette an Produkten für die Wanderer: Mit der Wanderkarte im Maßstab 1:25.000 und inzwischen zwei Reiseführern für den Steig, sowie der neuen Homepage www.saar-hunsrueck-steig.de werden dem Gast alle notwendigen Informationen für die Wanderung vermittelt.
Infos:
Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
Zum Stausee 198
66679 Losheim am See
Tel. 06872/9018100
info@saar-hunsrueck-steig.de
www.saar-hunsrueck-steig.de
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22. Juli 2009
2. Hahnenkleer Wanderfest
Hahnenklee ist einfach wandervoll und das wird mit dem 2. Hahnenkleer Wanderfest am 28. und 29. August auch ordentlich gefeiert! Seien Sie dabei, wenn es heißt, die beliebtesten Wanderwege rund um Hahnenklee mit ihren Highlights zu erkunden! Lernen Sie dabei uns und die Region besser kennen, erleben Sie die Harzer Kultur und probieren Sie die typischen Gaumenfreuden, die der Harz zu bieten hat! Auch unser Fußzelt steht wieder für Sie parat. Ob Groß oder Klein, rot wird Ihr Fußabdruck sein. Helfen Sie uns, unsere Fußabdrucksammlung zu vergrößern oder aber bewundern Sie Ihren Fußabdruck aus dem letzten Jahr!
Lassen Sie sich Ihre Teilnahme an den Wanderungen bzw. den angebotenen individuellen Aktionen auf Ihrem Flyer bestätigen. Bereits mit zwei Stempeln erhalten Sie an der Tourist-Information Ihren persönlichen Wanderbutton! Dieser dient nicht nur als Andenken, sondern berechtigt Sie auch zu einem Freigetränk bei einer Vielzahl von Hahnenkleer Restaurants.
Doch nicht nur das! Bei Abholung des Wanderbuttons kommt Ihr Flyer in unsere Glückstrommel. Am Abend des 29. August 2009 werden die glücklichen Gewinner eines Traumurlaubes in Hahnenklee gezogen. Begleitet wird dieses durch ein kurzweiliges Fest mit Livemusik in der Rathausstraße und da so viel Erlebnis natürlich auch mächtig hungrig macht, halten die Hahnenkleer Gastronomen eine abwechslungsreiche Auswahl an kulinarischen Leckereien für Sie bereit. Frisch gestärkt darf dann natürlich im Anschluss auch gern das Tanzbein geschwungen werden.
Den Flyer mit dem ausführlichen Programm finden Sie zum Download auf www.hahnenklee.de.
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13. Juli 2009
Neuer Hörpfad durch den WaldPark Schloss Karlsberg auf dem Premiumweg Schlossberg-Tour
Vor genau zwei Jahren wurde im WaldPark Schloss Karlsberg groß gefeiert: Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten und in einer beispielhaften Zusammenarbeit der beiden Länder Rheinland-Pfalz und Saarland sowie aller weiteren beteiligten Institutionen wurden die in neuem Glanz erstrahlenden Schwanenweiher der Öffentlichkeit übergeben. Im Zuge dieser Feierlichkeiten hatte die Stiftung Karlsberger Hof einen Architekturstudenten-Wettbewerb ausgeschrieben. Das nun umgesetzte Gewinner-Projekt der beiden Karlsruher Studenten Daniela Walz und Sebastian Selbmann wurde im Karlsberger Hof vorgestellt: Der Hörpfad WaldPark Schloss Karlsberg. Der neue Hörpfad verläuft im Bereich des WaldPark Schloss Karlsberg parallel auf dem Premiumweg Schlossberg-Tour, so dass die Wanderer mit dem „Knopf im Ohr“ vor Ort interessante Informationen aus erster Hand bekommen.
Gemeinsam mit Anneke Brüning, Christine Ricken und Felix Hentschel, alle drei Studenten des an der Musikhochschule Karlsruhe angesiedelten Instituts LernRadio un-ter Leitung von Prof. Jürgen Christ, wurde ein wunderbarer Hörrundgang durch den WaldPark konzipiert. Mit der Unterstützung durch die von Anette Kührmeyer geleitete Redaktion „Künstlerisches Wort“ des Saarländischen Rundfunks wurden die Audio¬ und Hörspielstücke professionell in Szene gesetzt. Die Design-Studentin Sarah Pleikies von der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim lieferte die visuelle Gestaltung des Projekts in Form eines Flyers, auf dem die verschiedenen Hörstationen auf einer Übersichtskarte vermerkt sind. Die Umsetzung und Programmierung im Internet hat die Saarbrücker Agentur somneo übernommen, die auch schon den bisherigen Webauftritt, den Wiederaufbau des Schlosses im Netz, gestaltet hat.
Den virtuellen Wanderführer kann sich nun jeder unter der Webadresse www.schloss-karlsberg.de auf seinen mp3-Player oder sein mp3-fähiges Mobiltelefon herunterladen und sich damit auf den Weg durch den WaldPark machen. Er wird in der Infotour über die einzelnen Relikte im Park informiert und erfährt mehr über Zusammenhänge in der Natur des Parks. Die Historische Tour ist als Hörspiel konzipiert. Hier begleiten den Besucher auf äußerst kurzweilige Art und Weise der Schlossherr Herzog Karl II. August und dessen Generalbaudirektor Johann Christian von Mannlich auf einer Zeitreise durch die Anlagen. An jedem bespielten Punkt kann der Wanderer sich für eine der Touren entscheiden oder aber sich beide in Kombination anhören. Dr. Richard Weber konnte als Stiftungsvorsitzender im Karlsberger Hof zur Vorstellung des gelungenen und im Vorfeld bereits hochgelobten Projekts nicht nur historische Gäste aus der damaligen Zeit wie die Gräfin von Ottweiler und den Generalbaudirektor von Schloss Karlsberg Johann Christian von Mannlich begrüßen. Auch weitere Beteiligte und Kooperationspartner im WaldPark Schloss Karlsberg waren bei diesem neuen wichtigen Schritt zur touristischen Wiederbelebung der Anlage anwesend.
Weitere Informationen zum Hörpfad und zum Premiumwanderweg erhalten Sie bei der Saarpfalz-Touristik, Am Forum 3, 66424 Homburg; Tel. 06841-104190; Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de
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02. Juli 2009
Wanderer im Focus
Sonderbeilage Werratal im Wandermagazin erschienen · Wenn in diesen Tagen das renommierte „Wandermagazin“, die wichtigste Fachzeitschrift für Wanderer, in der Auflage von 36.000 Exemplaren bundesweit in den Zeitschriftenhandel gelangt, finden Leser darin eine eingeheftete Sonderbeilage. Unter dem Titel „Werratal – Premiumwandern auf neuen Wegen“ umfasst diese 20 Imageseiten über das Erlebnisland Werra-Meißner sowie einen eingeklebten Wanderführer im Westentaschenformat. Dieser so genannte „Pocket Guide“ beschreibt detailliert acht bestehende und zwei geplante Premiumwanderwege zwischen Meißner, Kaufunger Wald, Werra und Hessischer Schweiz.
„Mit der Sonderbeilage und dem Wanderführer, der die hohe Qualität unserer Premiumwege hervorhebt, sprechen wir die für uns wichtige Gruppe der Wanderer in einem durch die Leser stark akzeptierten Magazin sehr wirksam an“, ist sich Claudia Krabbes, Geschäftsführerin der Werratal Tourismus Marketing GmbH (WTMG), sicher. Sie vertraut auf die 25-jährige Erfahrung der Wandermagazin-Macher und bedankte sich gleichzeitig bei den großen Anzeigenkunden Sparkasse Meißner, E.ON-Mitte und NVV für deren Unterstützung bei der Realisierung dieses großen Projekts. Ihr Dank galt auch dem Naturpark Meißner-Kaufunger Wald für die sehr gute und zuverlässige Zusammenarbeit in der Korrekturphase des Heftes sowie allen Tourist-Informationen der Region.
Die Sonderbeilage enthält neben Landschafts- und Wanderbeschreibungen auch Inserate zertifizierter wanderfreundlicher Unterkünfte, die so genannten „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“. Nicht zuletzt ist eine ganze Seite dem Thema Werratal Culinarium und entsprechenden Anbietern gewidmet – schließlich ist es Trend, sich ein Stück Urlaubsgeschmack mit nach Hause zu nehmen und während des Aufenthaltes regionale Köstlichkeiten zu kosten. Übersichtliches und aktuell recherchiertes Kartenmaterial sowie Hinweise zur Markierung und zum Erlebnis- und Höhenprofil von Wanderwegen runden die Beilage und den Wanderführer ab. Die langjährige Wandermagazin-Redakteurin Natalie Glatter wie auch die erfahrenen Wegescouts Thorsten Hoyer und Reiner Penther waren persönlich von Februar bis Mai dieses Jahres im Werratal unterwegs, um die Wegeführung möglichst genau zu beschreiben.
Eine inhaltsgleiche Sonderbeilage, bei der das Titelbild im Unternehmensdesign der WTMG gestaltet wurde, ist im gleichen Verlagshaus zusätzlich in einer Auflage von 20.000 Exemplaren gedruckt worden. Die Tourist-Informationen der Region werden dieses Heft gegen eine Schutzgebühr an interessierte Urlauber vor Ort abgeben.
Weitere Informationen: Werratal Tourismus Marketing GmbH, Niederhoner Str. 54, 37269 Eschwege, Tel. 05651 992330, Fax 05651 992339, E-Mail: info@urlaub-werratal.de, www.urlaub-werratal.de
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04. Juni 2009
Begehrtes Wandersiegel für die Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land
Dass das Premiumwanderprojekt des Kreises Mayen-Koblenz höchste Qualitätsansprüche erfüllt, zeigte bereits die hervorragende Resonanz des Wanderpublikums. Jetzt haben es die Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land mit Brief und Siegel: Sie gehören zu den Spitzenwanderwegen Deutschlands.
KREIS MYK. Um als Wanderweg das begehrte „Deutsche Wandersiegel“ zu bekommen, ist seit Beginn dieses Jahres eine Mindestzahl von 40 Erlebnispunkten nötig. Mit jeweils mehr als 50 Punkten haben die elf Traumpfade der ersten Phase, die im vergangenen Jahr von der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (Remet) gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und Städten des Kreises fertiggestellt wurden, diese Anforderung weit überschritten. Im Rahmen einer Feierstunde im Foyer der Hochsimmerhalle in Ettringen überreichte Klaus Erber, Vorsitzender des Deutschen Wanderinstituts, an die Bürgermeister der Verbands- und Ortsgemeinden die für drei Jahre gültigen Auszeichnungen.
„Dass alle Wege bei mindestens 50 Punkten liegen, ist für den ersten Durchgang eine erhebliche Leistung“, betonte Erber in seiner Eingangsrede. „Hier ist wirklich eine ganz tolle Arbeit geleistet worden“, lobte er die Verantwortlichen des Traumpfade-Projekts. Drei der Rundwanderwege im Halbtages- und Tagesformat erreichten mehr als 70 Erlebnispunkte – der 2008 als Deutschlands schönster Touren-Wanderweg ausgezeichnete Virne-Burgweg sowie der Wacholderweg liegen sogar bei 75 Punkten.
Remet-Verbandsvorsteher Landrat Dr. Alexander Saftig begrüßte die Zertifizierung durch das Deutsche Wandersiegel, einem Gütezeichen für Premiumwanderwege, als weiteres wesentliches Qualitätsmerkmal: „Damit können wir die Erfolgsgeschichte der Traumpfade, die ein hochkarätiges Spektrum an Wandererlebnissen bieten und mit Abwechslungsreichtum begeistern, fortschreiben.“
Im Zuge des Zertifizierungsverfahrens wurden sehr hohe Ansprüche an die Traumpfade gestellt: Denn der dem Deutschen Wandersiegel zugrunde liegende Kriterienkatalog besteht aus 36 mehrfach gestuften Kriterien mit rund 200 Einzelmerkmalen – für jeden Kilometer Weges. Wegeformat und Wanderleitsystem werden dabei genauso beurteilt wie Landschaft und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Grundlage für die Kriterien sind die Wünsche und Gewohnheiten der Wanderer, wie sie regelmäßig durch die empirischen „Profilstudien Wandern“ erhoben werden.
Die Traumpfade punkteten dabei vor allem mit Qualitätsmerkmalen wie schönen Pfaden und schmalen Wegen, viel Natur, gestuften Landschaften, abwechslungsreicher Wegeführung durch Wald und Flur, einer geschickten Einbindung von Gewässern, der Heranführung an historische Bauwerke, traumhaften Panoramablicken, schönen Rastplätzen und einem Leitsystem mit Sichtmarkierungen auf Schritt und Tritt. „Hier kann sich keiner verlaufen“, lobte Erber die Bemühungen.
Sein Gesamturteil bei der Verleihung der Urkunden: „Bei allen Wegen sind die Kriterien in hervorragender Weise in die Planung mitaufgenommen worden.“ Die Traumpfade sieht der Vorsitzende des Deutschen Wanderinstituts als „gut funktionierende Marke“, die bereits mit ihrer Website www.traumpfade.info den Interessierten eine gute Orientierungshilfe mit Wanderdaten bietet. „Das ganze Paket wie auch jeder Weg für sich sind eine runde Sache geworden.“
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03. Juni 2009
Hahnenkleer Wandererlebnistage
Die Hahnenkleer Wandererlebnistage vom 27. bis 28. Juni 2009 versprechen ein erlebnisreiches Programm rund um die Themen Wandern und Natur.Wandern Sie auf unserem Liebesbankweg, erlangen Sie das Wissen alter Kräuterweiber und erleben Sie den Wald mit allen fünf Sinnen. Die kleinsten Wanderfreunde hingegen werden bei einem spannenden Survivaltraining die Grundlagen für das Überleben im Wald erlernen. Deshalb ganz schnell den Rucksack gepackt, rein in die Wanderschuhe und auf zu einem unvergesslichen Wochenende in der blühenden Natur um Hahnenklee.
Infoflyer (PDF)
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03. Juni 2009
Dem Himmel ein Stück näher: Premiumwanderweg Extratour Buchenegger Wasserfälle
Am 21. Juni wird im Naturpark Nagelfluhkette der erste zertifizierte Premiumweg mit Gottesdienst und Bergfest eingeweiht: „Extratour Buchenegger Wasserfälle“.
Für gläubige Menschen gibt es kaum einen schöneren Ort fürs Gebet als unter blauem Himmel in freier Bergnatur. Davon und von der religiösen Verwurzelung der Allgäuer zeugt auch der festliche Berggottesdienst zur Mittsommernacht im Allgäu: Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, treffen sich Älpler, Kurgäste und Urlauber in Oberstaufen an der Bergstation der Hündle-Bahn zum katholischen Gottesdienst. Da wird selbst eingefleischten Atheisten warm ums Herz.
Statt Orgelpfeifen klingen Alphörner in den Himmel, die Dorfmusik intoniert festliche Lieder. Anlass ist die feierliche Eröffnung des ersten zertifizierten Premiumwanderweges „Extratour“ im deutsch-österreichischen Naturpark Nagelfluhkette.
Authentische Gläubigkeit paart sich mit fröhlicher Heiterkeit, die Bergmesse geht über in ein Fest mit Dorfmusik, Bier und deftigen Speisen. Naturliebhaber können nach dem Segen des Pfarrers gleich mit Kultur- und Landschaftsführer Theo Palecek den elf Kilometer langen Premium-Rundwanderweg gehen – und danach umso besser das Bergfest feiern.
Die „Extratour Buchenegger Wasserfälle“ ist der erste von zunächst zehn geplanten „Premiumwanderwegen“ im Naturpark Nagelfluhkette. Das Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts bescheinigt dem Rundweg einen besonderen Erlebnischarakter durch den steten Wechsel von Wald, Wasser, Wiesen, einladenden Hütten, faszinierenden Ausblicken, Auf- und Abstiegen. Die Wanderer bewegen sich während der dreieinhalbstündigen Tour immer in der klimatisch günstigen Höhenlage zwischen 800 und 1100 Metern durch die faszinierende Allgäuer Alpenlandschaft.
Der Festgottesdienst an der Bergstation beginnt um 10.30 Uhr. Für Gäste der mehr als 300 „Oberstaufen Plus“-Gastgeber ist die Auffahrt mit der Hündle-Sesselbahn kostenfrei.
Die Gästekarte „Oberstaufen Plus“ bietet noch weitere Vorteile: kostenfreier Eintritt in die Bade- und Saunalandschaft Aquaria, ins Sommerbad, in die Modelleisenbahnwelt, ins Heimatmuseum, freie Fahrt mit dem Ortsbus, freie Fahrt mit allen Bergbahnen, freies Parken, freie Sommerrodelbahn und freies Spiel auf dem Minigolfplatz. Die Karte kostet die Gäste keinen Cent extra, die Gastgeber verstehen sie als Mehrwert und Service für ihre Urlauber.
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03. Juni 2009
Erster Premiumwanderweg im Naturpark Nagelfluhkette: „Extratour Buchenegger Wasserfälle“
Repräsentative Befragungen machen deutlich, wie sehr Wanderurlauber auf naturnahe, erlebnisreiche Wanderwege Wert legen. Die offizielle Einweihung des
1. Premium-Wanderweges in Oberstaufen findet am Sonntag, 21. Juni 2009 an der Bergstation der Hündlebahn statt. Der Wanderweg „Buchenegger Wasserfälle“ gehört zu der Kategorie „Extratour“ und verspricht eine hohe Erlebnisqualität.
Das Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts beschränkt sich nicht auf formelle Datenerhebungen, sondern misst auf der Basis neuester Erkenntnisse der Wanderpsychologie die Qualität subjektiver Wandererfahrungen. Um mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet zu werden, bedarf ein Weg besonderer Ziele und vieler Höhepunkte. Einige Kernkriterien sind z.B. nutzerfreundliche Markierungen, Beläge und Breite der Wege, unterschiedliche Formationen von Wald und Flur, naturnahe Gewässer, urige Hütten, Bänke und Rastplätze.
Die Streckenführung der elf Kilometer langen „Extratour Buchenegger Wasserfälle“ ist so konzipiert, dass der Erlebniswert für Wanderer besonders hoch ist. Der erste Teilabschnitt führt mit Start an der Bergstation der Hündlebahn über den Panoramateil des Erlebniswanderweges. Über die Fuchslöcher geht es entlang des Fuchsbaches über die Alpe Sonnhalde, die nach den ökologischen Demeter-Richtlinien bewirtschaftet wird. Weiter bis zum sogenannten „Tarzansteg“ über der Weißach. Nach einem Anstieg erreicht der Wanderer eine Anhöhe mit Blick auf die Alpen Neugschwend und Neugreuth. Von hier bergab zu dem Naturspektakel der Buchenegger Wasserfälle. Auf der gegenüberliegenden Seite führt ein steiler Pfad wieder bergauf und von dort weiter Richtung Hündlekopf. Vom Gipfel geht es an der Bergkäserei „Obere Hündle Alpe“ zurück zum Ausgangspunkt der Bergstation.
Als Auftakt der Einweihung findet am 21. Juni 2009 um 10.30 Uhr eine Bergmesse an der Hündle-Bergstation statt. Ein zünftiges Bergfest mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten gibt der feierlichen Einweihung den passenden Rahmen. Bei der anschließenden geführten Wandertour mit dem Kultur- und Landschaftsführer Theo Palecek haben alle interessierten Wandergäste die Möglichkeit, den Premiumweg „Extratour Buchenegger Wasserfälle“ selbst zu erleben.
Weitere Infos: www.oberstaufen.de/wandern
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27. Mai 2009
Im Liebesrausch von Bank zu Bank
HAHNENKLEE/DPA. Als die Idee aufkam, am Weg um die Kuppe des Bocksberges Bänke zum Thema «Liebe» aufzustellen, habe niemand geahnt, «was das für eine Erfolgsgeschichte wird», sagt Kirsten Appelt. Inzwischen sei Deutschlands einzigartiger Liebesbankweg eine große Attraktion im Harz, freut sich die Hahnenklees Tourismus-Chefin. «An Wochenenden sind manchmal mehr als 500 Menschen gleichzeitig auf dem Rundkurs unterwegs».Einzigartiger Liebesbankweg als große Attraktion nicht nur für Verliebte
An diesem Morgen ist weniger los. Es ist mitten in der Woche und es regnet. Start und Ziel des ungewöhnlichen Weges ist die deutschlandweit beispiellose Stabkirche, in der seit mehr als 100 Jahren auch Hochzeiten gefeiert werden. Nach einer ersten kurzen Rast auf der «Rendevouz-Bank» geht es durch das kunstvoll gestaltete «Tor der Liebe» auf die sieben Kilometer lange Runde. «Das Liebestor wird seit der Eröffnung des Weges im Sommer 2007 von Paaren gerne als Kulisse für Hochzeitsfotos genutzt», sagt Appelt.
Im Abstand von jeweils einigen Hundert Metern stehen 25 Holzbänke am Weg. Sie sind jeweils einem bestimmten Hochzeitstag gewidmet, vom Tag der Heirat, über die silberne und die goldene bis hin zur diamanten und schließlich zur extrem seltenen Kronjuwelenhochzeit, die nach 75 Ehejahren gefeiert werden kann. Jede Bank ist ein handgefertigtes Unikat.
«Obwohl der Liebesbankweg immer beliebter wird, haben Wanderer an normalen Wochentagen gute Chancen, die Bänke nicht nur im Vorbeigehen zu bewundern», sagt Miriam Fuchs vom Harzer Tourismus-Verband HVV. «Sie können sich dann auch tatsächlich setzen und vor allem im ersten Abschnitt des Wegen den Ausblick genießen». Selbst im Nieselregen schweift der Blick kilometerweit über das Harzvorland. Bei gutem Wetter soll die Sicht fast bis nach Braunschweig reichen.
Auch wer sich trotz der einladenden Bänke nicht ständig hinsetzen möchte, stößt überall auf die «Liebe». Die «Quelle der Liebe», Kunstwerke mit Namen wie «Marmor, Stein und Eisen...» oder «Ge(h)dichtsteine» mit Liebesversen der berühmten Harzwanderer Heine und Goethe, aber auch Worten moderner Künstler, etwa des Rockpoeten Heinz-Rudolf Kunze. Und Verliebte, die Herzchen in Hahnenklee hinterlassen möchten, können dies tun, ohne Schaden anzurichten: Für sie gibt es spezielle Holztäfelchen, die von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, um Platz für neue Schnitzwerke zu bieten.
Die zweite Hälfte des Weges führt die Wanderer an Teichen des Oberarzer Wasserregales vorbei. Auch hier überall Liebesbänke, auf denen man aber auch an die Bergleute denken kann, die das Wasserregal im Mittelalter angelegt haben, um stets ausreichend Wasser für den Antrieb von Pumpen und Schöpfrädern zu haben.
Der Schlussabschnitt führt durch typischen Harzer Fichtenforst, wo kurz vor der Stabkirche Bank Nummer 25 «Kronjuwelenhochzeit» zu einer letzten Pause einlädt. Das Deutsche Wanderinstitut hat den Liebesbankweg für so gut befunden, dass es ihm schon kurz nach der offiziellen Eröffnung im Sommer 2007 als erstem Weg im Harz und in Niedersachsen sein Premium-Siegel verlieh.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
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11. Mai 2009
Neue Leitung des Deutschen Wanderinstituts
Nach Vollendung seines 65. Lebensjahres hat der Marburger Natursoziologe Dr. Rainer Brämer die Leitung des Deutschen Wanderinstituts in jüngere Hände abgegeben.Seit anderthalb Jahrzehnten maßgeblicher Impulsgeber zahlreicher wandertouristischer Innovationen, möchte er sich nun wieder ganz seinen wissenschaftlichen Projekten widmen. Als Leiter der "Forschungsgruppe Wandern und Natur" des Wanderinstituts ist er zukünftig u.a. für die Betreuung der Internetseite wanderforschung.de zuständig.
Als neuer Erster Vorsitzender des Wanderinstituts fungiert seit dem 9. März 2009 Klaus Erber vom Planungsbüro Erber. Zum Zweiten Vorsitzenden wurde Jochen Becker von den ProjektPartnern Wandern gewählt.
Das langjährige Engagement von Rainer Brämer wurde mit seiner Ernennung zum Ehrenvorsitzenden gewürdigt.
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